iMiKI und KI-Regeln - Was der EU AI Act für dich bedeutet

Künstliche Intelligenz begegnet dir inzwischen überall - auch in lemniscus. Aber wie sieht das eigentlich rechtlich aus? Die Europäische Union hat mit dem sogenannten AI Act erstmals genaue Spielregeln für KI aufgestellt. Das Ziel: KI soll dir nützen, ohne dass Sicherheit oder Datenschutz zu kurz kommen.

Neugierig auf die Details? Den vollständigen Gesetzestext findest du unter https://ai-act-law.eu/de/.

Hier erfährst du, wie iMiKI rechtlich eingeordnet wird, was das für dich im Alltag heißt und warum du dir keine Sorgen um deinen iMiKI-Einsatz machen musst.

KI und Risiko: Die vier Kategorien der EU
iMiKI bei lemniscus: Hilfe, aber keine Automatismen
Datenschutz und Modelle: Du hast die Wahl
Brauchst du eine Schulung oder ein Zertifikat für iMiKI?

 

KI und Risiko: Die vier Kategorien der EU

Nicht jede KI ist gleich riskant. Die EU unterscheidet deshalb vier Risikokategorien:

  • Unannehmbares Risiko: 
    Zu dieser Kategorie zählen KI-Systeme, die für die Gesellschaft besonders gefährlich sind. Das betrifft beispielsweise Programme, die das Verhalten von Menschen mit Punktesystemen überwachen und bewerten (Social Scoring, wie es in China genutzt wird), oder auch Anwendungen zur Echtzeit-Gesichtserkennung auf öffentlichen Plätzen. Solche KI-Anwendungen sind in Europa grundsätzlich verboten.
  • Hohes Risiko:
    Als hochriskant gelten KI-Anwendungen in sensiblen Bereichen. Dazu gehören zum Beispiel medizinische Assistenzsysteme, Software zur Bewerberauswahl oder Technik für die Steuerung kritischer Infrastruktur wie Stromnetze. Für diese Fälle macht der AI Act strenge Vorgaben wie regelmäßige Kontrollen und umfassende Nachweispflichten.
  • Begrenztes Risiko:
    In diese Kategorie fällt zum Beispiel iMiKI. Hier geht es um KI-Tools, die dich bei Alltagsaufgaben unterstützen, etwa beim Schreiben, Übersetzen oder Zusammenfassen von Texten. Wichtig ist, dass immer klar erkennbar bleibt, wenn eine KI im Einsatz ist, und du selbst entscheidest, ob du den Vorschlag übernimmst.
  • Minimales Risiko:
    Als minimal riskant gelten alltägliche Anwendungen wie Spamfilter, Empfehlungsdienste für Filme oder Musik oder automatische Sortierungen. Solche Systeme laufen meist unauffällig im Hintergrund und unterliegen kaum besonderen Regeln. 

 

iMiKI bei lemniscus: Hilfe, aber keine Automatismen

iMiKI ist keine medizinische KI, die Diagnosen stellt, Befunde bewertet oder sensible Gesundheitsdaten auswertet. Stattdessen unterstützt dich iMiKI überall dort, wo es ums Dokumentieren, Umformulieren oder Übersetzen von Texten geht:

  • Aus Stichpunkten werden flüssige Texte
  • Dokumentation und Diagnose lassen sich auf Plausibilität prüfen
  • Notizen können automatisch zusammengefasst werden
  • Übersetzungen erledigt iMiKI auf Knopfdruck

Und ganz wichtig: Alles, was iMiKI vorschlägt, übernimmst du immer aktiv. Nichts landet automatisch im System. Du behältst die volle Kontrolle, und die Verantwortung bleibt bei dir.

 

Datenschutz und Modelle: Du hast die Wahl

In lemniscus kannst du bei jedem KI-Einsatz selbst entscheiden, welches KI-Modell du nutzen möchtest. Es gibt sowohl Varianten, die komplett in der EU gehostet werden (DSGVO-konform), als auch Modelle von OpenAI aus den USA. 

Alle wichtigen Infos wie Name, Version, Datenschutzstatus, Kosten und technische Details findest du direkt bei der Modellauswahl im System.

Mehr Details und einen aktuellen Überblick über alle verfügbaren Modelle findest du im Hilfeartikel iMiKI - Verfügbare KI-Modelle im Überblick.

Wenn du persönliche Daten wie Namen oder E-Mail-Adressen eingibst, weist iMiKI dich darauf hin. Gesundheitsdaten werden erst dann als personenbezogen betrachtet, wenn sie gemeinsam mit identifizierenden Angaben wie Namen oder Adressen im Text stehen. 

 

Brauchst du eine Schulung oder ein Zertifikat für iMiKI?

Nein, ein offizielles Zertifikat brauchst du nicht. Der AI Act verlangt jedoch, dass du im beruflichen Umfeld über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügst - also weißt, wie KI grundsätzlich funktioniert, wo Risiken liegen und was rechtlich wichtig ist.

Statt Pflichtkursen reicht es aus, wenn du dich mit Modellbeschreibungen, Hilfeartikeln und Dokumentationen auseinandersetzt und dir Chancen und Risiken von KI bewusst machst.

Offizielle Schulungen bietet lemniscus nicht an. Die wichtigsten Informationen findest du in den Modellbeschreibungen und Dokumentationen der bekannten KI-Anbietys. 

Wenn du mehr zur Nutzung von iMiKI wissen möchtest, schau dich doch mal im speziellen iMiKI-Bereich unseres Helpdesks um: iMiKI.